NUI lädt ein zur Podiumsdiskussion

Psychische Belastung und
Erschöpfung bei Frauen

Drei Expertinnen über Hormone, Psyche und Alltag

Donnerstag, 12. November 2026
19:00 Uhr, Einlass 18:30 Uhr

NUI Genossenschaft, Schulgasse 70, 6850 Dornbirn

Eintritt frei · 70 Plätze · Anmeldung erforderlich

Worum es geht

Die Kraft kommt nicht zurück, die Stimmung kippt schneller als früher, der Schlaf trägt nicht mehr. Liegt das an den Hormonen, an der Psyche oder an einem Alltag, der zu voll geworden ist? Und woran erkennt man den Unterschied?

Drei Expertinnen aus Medizin, Psychotherapie und Arbeitswelt sprechen an diesem Abend darüber, was hinter Erschöpfung und psychischer Belastung stecken kann und was im Alltag wirklich entlastet. Sie ergänzen einander, an manchen Stellen widersprechen sie sich – genau das macht den Abend interessant.

Der Abend nimmt die Sicht von Frauen ein. Partner und alle Interessierten sind willkommen.

Auf dem Podium

Dr. Elif Kizilboga-Akbulut

Fachärztin für Gynäkologie und Allgemeinmedizin, Psychosomatik

Bregenz

M.Sc. Miriam Mandl

Fachpsychologin für Psychotherapie FSP

St. Gallen

Mag. Elvira Häusler, BA MA

Expertin für Healthy High Performance und Beraterin im Gesundheitswesen

Zürich

Moderation: Enrico Mandl, NUI Genossenschaft

Zu den Expertinnen

Dr. Elif Kizilboga-Akbulut ist Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe sowie für Allgemeinmedizin und zusätzlich Ärztin für psychosomatische und psychotherapeutische Medizin. In über 15 Jahren Klinik hat sie gesehen, wie selten Beschwerden nur eine Ursache haben und wie oft Körper und Seele zusammen gelesen werden müssen. Seit März 2023 betreibt sie in Bregenz eine eigene Praxis, in der sie Frauenheilkunde mit funktioneller Medizin, Mikroimmuntherapie und humanidentischer Hormontherapie kombiniert. Dort behandelt sie ein breites Spektrum an Themen der Frauengesundheit, darunter Zyklusstörungen, Perimenopause, Schilddrüsenerkrankungen und Schwankungen von Stresshormonen. Zusätzlich betreut sie Patientinnen mit Schlafstörungen, Erschöpfung und psychosomatischen Beschwerden. Sie betrachtet den Menschen in Anamnese, Diagnostik und Therapie ganzheitlich und behandelt ursachenorientiert. Auch Männer sind in ihrer Praxis willkommen. Sie ist Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, der Europäischen Gesellschaft für funktionelle Medizin sowie im Netzwerk Psychosomatik aktiv und hält Vorträge unter anderem bei Femail, im Longevity Center und in sozialen Vereinen. Ihr Leitsatz: der Mensch im Mittelpunkt, nicht die Diagnose. Auf dem Podium spricht sie darüber, wie hormonelle Übergänge als Vulnerabilitätsfenster wirken können und wie Nährstoffmängel als häufige, behandelbare Verstärker beitragen — mit klarem Fokus auf gezielte Diagnostik statt „alles messen“.

M.Sc. Miriam Mandl ist eidgenössisch anerkannte Psychotherapeutin und Fachpsychologin für Psychotherapie FSP. Aufgewachsen in Hamburg, arbeitete sie zuerst als Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin, bevor sie ab 2012 Psychologie in Österreich und der Schweiz studierte: Bachelor an der UMIT in Tirol, Master an der Universität Zürich, die psychotherapeutische Weiterbildung am Institut für angewandte Psychologie in Zürich. Dessen schulenübergreifender Ansatz prägt ihre Arbeit. Sie verbindet eine humanistische Grundhaltung mit Verfahren der dritten Welle der Verhaltenstherapie, mit Schematherapie und Akzeptanz- und Commitment-Therapie, mit tiefenpsychologischen Zugängen, Ego-State-Arbeit und Achtsamkeit. In ihrer Praxis in St. Gallen behandelt sie Angststörungen und Depressionen, begleitet Menschen durch belastende Lebensumstände und Übergänge und arbeitet an Selbstwert, Identität und Beziehungsthemen. Auf dem Podium spricht sie darüber, wann Erschöpfung ein Muster ist und was die moderne Psychotherapie dagegen zu bieten hat.

Mag. Elvira Häusler, BA MA, verbindet, was selten zusammenkommt: Gesundheitswissen auf Systemebene, Business-Verständnis bis ins C-Level und die Frage, wie Menschen unter Druck funktionieren. Aufgewachsen im Bregenzerwald, hat sie über 13 Jahre Gesundheitssysteme beraten, bei KPMG in London und Zürich, beim Schweizer Bundesamt für Gesundheit und in internationalen Mandaten. Während der Pandemie leitete sie ad interim eine Organisation mit 180 Mitarbeitenden. Mit the u:lab GmbH begleitet sie heute Führungskräfte, Unternehmerinnen und Teams, die viel leisten und merken, dass ihr bisheriges System für die nächste Stufe nicht mehr reicht. Ihre Überzeugung: Erfolg darf nicht auf Kosten von Energie, Gesundheit und Leben gehen. Als Beraterin arbeitet sie zudem für Initiativen im Bereich Gender Health an der Schnittstelle von Medizin, Forschung und Öffentlichkeit, seit drei Jahren unter anderem für MenoQueens rund um die Menopause-Expertin Prof. Dr. Petra Stute. Auf dem Podium spricht sie darüber, was Erschöpfung über das eigene Betriebssystem verrät und wie Frauen auf hohem Niveau leisten können, ohne sich dabei selbst zu verbrauchen.

Ablauf

18:30Einlass
19:00Gespräch auf dem Podium
20:15Ihre Fragen
20:40Ausklang und Gespräche
21:30Ende

Anmeldung

Der Eintritt ist frei, der Saal fasst 70 Personen. Damit wir die Bestuhlung planen können, bitten wir um Anmeldung. Schreiben Sie uns Ihren Namen, mit wie vielen Personen Sie kommen und eine Telefonnummer für Rückfragen. Sie bekommen eine kurze Bestätigung zurück.

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Lieber am Telefon? +43 5572 721040, Montag bis Freitag während der Öffnungszeiten.

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Gastgeberin des Abends ist die NUI Genossenschaft für Gesundheit und Wohlbefinden eG, Schulgasse 70, 6850 Dornbirn. Die Gäste des Podiums sprechen als Ärztin, Psychotherapeutin beziehungsweise Trainerin in eigener Verantwortung. Der Abend ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Behandlung; persönliche Beschwerden besprechen Sie bitte im Einzelgespräch und nicht im Saal.